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Die Herkunft der Achal Tekkiner aus Turkmenistan auf myakalteke.com

Eine der ältesten Pferderassen überhaupt

Die Achal-Tekkiner gehören zu den ältesten Pferderassen überhaupt. Seit über 2.000 Jahren wird dieser ganz besondere Pferdetyp gezüchtet. Die „himmlischen Pferde“ Mittelasiens genossen schon vor Tausenden von Jahren den Ruf, zu den besten der Welt zu gehören.In seiner Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte finden auch die Ursprünge des arabischen sowie englischen Vollblüters deutliche Einflüsse des Achal-Tekkiners.

Der turkmenische Normadenstamm der Teke hat dieser unverwechselbaren Pferderasse – deren Hauptzuchtgebiet in den Oasen der turkmenischen Wüste liegt – ihren Namen geben. Jahrtausende lang war das turkmenische Pferd Freund und unentbehrlicher Kamerad der Turkmenen und trug zu der unabhängigen Existenz der Stämme bei.

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Eine hohe Widerstandsfähigkeit

Die Pferde ertrugen die harten Lebensbedingungen in den Wüstengebieten genauso wie die Strapazen der endlosen Kämpfe und Raubzüge. Ihre Unempfindlichkeit gegen die große Hitze am Tag und der Kälte in der Nacht, sowie Schnelligkeit, Ausdauer, Durchhaltevermögen und Regenerationsfähigkeit waren von unschätzbarem Wert.

Die hohe Qualität konnte bis zur Eroberung Turkmeniens in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts erhalten werden. Die zaristische Regierung hatte kein Interesse, reelle Maßnahmen zum Erhalt der wertvollen turkmenischen Rasse zu ergreifen.

Um auf die schlimme Situation der Achal-Tekkiner aufmerksam zu machen,  kam  es zu dem bis heute legendären Ritt von Aschchabad nach Moskau. Achal-Tekkiner legten ein Strecke von ca.  4.000 km – davon ca. 1.000 km durch menschenleere Wüstengebiete  – in 84 Tagen zurück.

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Eine besondere und einzigartige Rasse

Noch während des Ritts wurde ein Plan zur Entwicklung der Tierzucht  beschlossen und somit die Weichen zum Erhalt dieser einzigartigen und wertvollen Pferderasse gestellt. Dieser heute noch legendäre Distanzritt lenkte weltweit große Aufmerksamkeit auf diese ganz besondere Pferderasse.

Nicht selten wurden ganz besondere Exemplare des Achal-Tekkiner als Staatsgeschenk an Regierungen, Präsidenten und gekrönte Häupter übergeben. 1956 erhielt zum Beispiel die englische Königin Elisabeth II den dreijährigen Hengst „Mele-Kusch“ als Geschenk von der sowjetischen Regierung. Der damalige Stallmeister der Queen bezeichnete ihn als das hervorragendste Pferd das er jemals gesehen hatte.

Nicht nur in Europa, sondern zwischenzeitlich auch über die Grenzen Europas hinaus, erregt eine der ältesten Pferderassen der Welt großes Aufsehen und findet international viele Liebhaber. Ein Achal-Tekkiner zu besitzen war schon immer und ist immer noch etwas ganz besonders!